Archiv 2009
     

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"Teeometrie-Objekte"

mit Marion Menzel

Ausstellung im alten Rathaus
vom 31.10.2009 bis 29.11.2009
Ausstellungseröffnung am
31.10.2009 um 19:00 Uhr

"ln der Kunst zählt nur eines: was man nicht erklären kann"

Georges Braque1882-1963

 

Mein Hauptarbeitsfeld sind Objekte und Installationen die in Serien entstehen. Tee ist der Werkstoff mit dem ich meine Skulpturen, oft alltägliche Gegenstände wie Einkaufstaschen, Schuhe, Arbeitshandschuhe überziehe.

Es gibt aber auch abstrakte oder geometrisch Objekte.

Die schwarzen Teeblätter werden in ein spezielles Verfahren verarbeitet. Gegenstände aus ihrem natürlichen Zusammenhang gelöst, erhalten eine neue Realität werden anders, neu wahrgenommen. Sie verändern je nach Beschaffenheit des Lichtes ihre Farbe von tiefem Schwarz und dunklem Braun. Vom optischen Eindruck her könnte man meinen, die Oberfläche der Objekte sei weich, sie ist jedoch hart und kratzig. In neuester Zeit kombiniere ich den Tee mit anderen Materialien wie Rosshaare oder Kunstharz.

Geboren1953 in Langenfeld

Studium1972-1976 an der Fachhochschule für Kunst & Design, Köln
Lebt und arbeitet in Köln
Zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland.

 


 

 


Industriefotografie und Collagen - Frank Craig


Werkserie “Geschweißte Bilder ” - Thomas Sayre

Ausstellung im alten Rathaus
vom 04.09.2009 - 18.10.2009

Thomas Sayre – Werkserie “Geschweißte Bilder ”

Frank Craig – Industriefotografie und Collagen

Zwei amerikanische Künstler, die in Bottrop und Raleigh, North Carolina leben und arbeiten, präsentieren gemeinsam ihre neuesten Arbeiten in dieser Ausstellung.

Nach dem Studium der Bildenden Kunst an der Universität North Carolina in Chapel Hill besuchte Thomas Sayre die Universität von Michigan in Ann Arbor und die Cranbrook Academy of Fine Arts, die als „Wiege der amerikanischen Moderne“ gilt.

1981 war Sayre Mitbegründer der Firma Clearscapes in Raleigh. Die Firma ist spezialisiert auf interdisziplinäre Architektur- und Designprojekte und hat für ihre Arbeiten etliche Auszeichnungen erhalten. Thomas Sayres ist ein auf nationaler Ebene erfolgreicher, hauptberuflicher Künstler. Seine Skulpturen sind in diversen Sammlungen und öffentlichen Bauten in den USA zu sehen, u.a. in Portland (Oregon), Fort Lauderdale (Florida), Phoenix (Arizona).

Thomas Sayre, ein vielseitiger, experimentierfreudiger Künstler, zeigt im Alten Rathaus Bilder aus seiner neuen Werkreihe „Stäbe“: dabei wendet er eine von ihm entwickelte Methode an, die u.a. auf die industrielle Technik des Schweißens zurückgreift. Er benutzt heiße Funken, die durch das „Malen“ mit einem elektrischen Schweißapparat auf der höchst unkonventionellen „Leinwand“ einer vorgefertigten Laminatplatte entstehen, um hochenergiegeladene Markierungen auf den festen weißen Bildgrund zu brennen. Im ersten Arbeitsschritt wird Pigmentfarbe aufgetragen. Durch zusätzliches Schweißen werden Markierungen, Vertiefungen, Auswerfungen und farbige Tönungen des Bildgegenstandes schließlich modifiziert, um eine plastische Wirkung der „Stäbe“ zu erreichen.

Frank Craig durchlief seine künstlerische Grundausbildung im Rahmen des Architekturstudiums an der North Carolina State University School of Design. Er war mit seinen Arbeiten in den letzten Jahren in zahlreichen Ausstellungen zu vertreten.

Seine Collagen und insbesondere die Fotografien sind Ergebnis zahlreicher Exkursionen zu verlassenen und dem Verfall preisgegebenen Industrie- und Verschrottungsanlagen, die das 20. Jahrhundert amerikanischen Großstädten – ähnlich wie im Ruhrgebiet – vererbt hat. Dabei geht es dem Fotografen nicht um Dokumentation, sondern um die Materialien – Beton, Holz, Metall - selbst, ihre Eigenschaften und Veränderungen in Prozessen des Alterns, des Verfalls, der Erosion und Oyxdation. Die Bildausschnitte wirken wie gemalte abstrakte Kompositionen und enthüllen im scheinbar Wertlosen eine ästhetisch anmutende Qualität. In den Collagen beschäftigt sich der Künstler mit der Verarbeitung hinterlassenen, zur Vernichtung freigegebenen Materials. Die gezeigten Arbeiten verwerten Abrisspapier von Litfasssäulen in Kombination mit gezeichneten gemalten Linien und bauen schichtweise Ebenen von persönlichen wie geschichtlichen Erinnerung auf.

 

 

 
Thomas Klegin "Observer"

"Gahlenscher Kohlenweg"

Installation "Observer
am Ruhrdeich 8 (Landhaus Grum) , Hattingen an der Ruhr

Konzeption

Der 29 km lange Gahlensche Kohlenweg wurde 1766/67 von dem Blankensteiner Lehrer Johann Wilhelm Müser initiiert und verband die Zechen an der Ruhr mit der zu dieser Zeit bereits schiffbaren Lippe. Die Straße führte von Hattingen über Linden, Weitmar, Bochum, Wanne, Herne, Buer, Dorsten zum Kohlehafen bei Gahlen. Von dort wurde die Kohle ins an den Niederrhein und nach Holland transportiert.

Diese ins 18.Jahrhundert zurückreichende, ehedem zum Kohlentransport genutzte Trasse soll mit zeitgenössischen Interventionen wieder ins Bewusstsein rücken und den öffentlichen Raum erfahrbar machen. Der Künstler Thomas Klegin entwickelte dazu die Installation "Observer".

Auszug:

Der von mir für das Projekt KUNSTSTRASSE Galenscher Kohlenweg konzipierte OBSERVER fingiert als territoriale, apparative Intervention, als schwimmende, stegartige Warte, eine scheinbare technische Anlage eines offiziellen Beobachtungs- oder Überwachungspostens auf dem Appendix des heutigen Ruhrlaufes; ein toter Restabschnitt des einstiegen Flussbettes zwischen der Birschels Mühle, der ehemaligen Hattinger Schleuse und dem Haus Weile.
Die an ein Andreaskreuz erinnernde, rot/weiß, signalfarbene Rohr­gerüstkonstruktion von 13 Metern kreuzdiagonalem Durchmesser ist von 5 runden, roten Schwimmkörpern mit 100 cm Durchmesser ge­tragen und soll auf dem Grund verankert sein. Die Enden der Kreuzgerüstkonstruktion tragen 4 Plattformen, auf denen, im Wechsel, 2 rote sowie 2 weiße, 2 Meter hohe Schiedsrichterstühle positioniert sind. Die Stühle sind mit ihren Sitzflächen auf ein im Zentrum der Kreuzsteg­konstruktion aufgeständerten Mast ausgerichtet, der, in 2 Meter Höhe, ein drehaxial gelagertes Spiegelquartett von 4 runden Edelstahlkontroll­spiegeln ä 100 cm Durchmesser trägt. Die Aufstiegleitern der aufgestelzten Stuhlsitze sind mittels befestigter Plattenabdeckungen unbesteigbar und die Aufsichtstühle somit un­nutzbar gemacht. Die aufwendig konstruierte, vermeintliche Aufsichtsplattform wirkt an ihrem Ort und als Intervention im öffentlichen Lebensraum wie ein stillge­legtes, technisches Konstrukt, das, im Nachsinnen und in der Vorstellung, eine mögliche erhöhte Betrachtungswarte impliziert, die Umsicht, Aufsicht und einen reflektierten, spiegelbildlichen Rückblick gewähren würde.

Der OBSERVER besetzt und markiert an seinem Standort einen Bereich, dessen Uferzone - gemäß amtlicher Vorschriften und Hinweisführenden Beschilderungen - nicht betreten werden darf und damit folglich jegliche Freizeitaktivitäten, wie das Baden oder Picknicken, nicht gestattet und zu unterlassen sind. Als weithin sichtbares Kreuzkonstrukt eines Crux decussata, dem Andreas­kreuz, steht die Konstruktion der Aufsichtsplattform so attributiv und alle­gorisch für ein Gefahren-, Gebots- und Verbotssymbol und Grenzzeichen.

Thomas Klegin November 2008

 

 

 

Christiane Schlieker-Erdmann

Papierarbeiten und Zeichnungen

Ausstellung vom 23.01.2009 - 15.03.2009 im Kunstverein

Christiane Schlieker-Erdmann hat 1974-80 an der Kunstakademie Düsseldorf, Abt. Münster studiert, lebt und arbeitet in Witten.

Die Künstlerin arbeitet mit und auf Papier. Ihre Arbeiten durchlaufen unterschiedliche Bearbeitungs- und Umformungsprozesse: sie bemalt, zerreißt, schichtet, zerkratzt, knautscht, knüllt das Material und integriert dabei den Zufall als Schöpfungsimpuls. Durch die vielfache Bearbeitung erhält das Material einen ästhetischen Eigenwert. Der Prozess der Veränderung und Umwandlung – der Metamorphose – steht im Zentrum ihres künstlerischen Interesses. Auch in ihren Zeichnungen vertieft sie sich in den Rhythmus der Natur, erfasst flüchtige Momente, Zeichen für Veränderung, Wachstum und das sich ständig Wandelnde.

 

 
Gabriele von Scheidt

"50 Jahre Kunstverein Hattingen"

Ausstellung vom 05.06.2009 - 31.07.2009

Malerei, Objekte, Installation und Performance mit Germar Speckin, Hanna Lu-Schmidthuber, Heinrich Wittkopf, Gabriele von Scheidt, Jürgen Siepermann, Erika.C. Koch, Erich Füllgrabe, Manja Dessel, Georg Walkenhorst, Henriette Rintelen, Friedhelm Overbeck

50 Jahre Kunstverein. Wahrlich ein Grund zum feiern. Aus diesem Anlass setzen sich Künstler/Innen aus dem Raum Hattingen und Herne mit alten Aktenordner aus dem Bestand des Kunstvereins künstlerisch auseinander. Mit ihrer eigenen Sicht auf die Kunst und dem Kunstbetrieb werden die Aktenordner neu interpretiert, umgestaltet und so in einen neuen Kontext gesetzt.

 

 

 
Erich Füllgrabe Installation/ Performance

Hanna Lu-Schmidthuber
 
Jürgen Siepermann

Germar Speckin

 
Friedhelm Overbeck


Erika.C. Koch

 

 
Henriette Rintelen

Heinrich Wittkopf
 

    Archiv 2008
 
F. Overbeck , Titel: S3 Hattingen-Oberhausen ,

"fahrtfrei"

Gruppenausstellung des Kunstlabors im Alten Rathaus
vom 28. November 2008 – 04.01.2009

Titel der Gruppenausstellung: „fahrtfrei“

Teilnehmer: Heinrich Wittkopf, Jürgen Siepermann, Gabriele von Scheidt, Germar Spekin, Erika Koch, Friedhelm Overbeck

Thema:

Die Gruppenausstellung „fahrtfrei“ beschäftigt sich mit der Metropole Ruhr, die von über 5 Millionen Einwohnern als ihr Revier erlebt wird.

Eine Modelleisenbahn, die ständig im Schaufenster zu sehen ist, wird zu einer Plattform für Kunst und Kultur umgestaltet und soll so die kulturelle Vielfalt in dieser Region sichtbar machen.
KünstlerInnen installieren ihre Arbeiten zu einem Gesamtkunstwerk auf dieser symbolischen Plattform

 

 


"Sehende Hände" von Andrea Hausberg und
Silke Reinshagen


Passanten kleben Gegenstände auf eine Leinwand
die später Bestandteil der Ausstellung wird.

"Sehende Hände"

Sehende Hände – Eine Ausstellung für blinde und sehende Menschen

vom 24.10.2008 - 23.11.2008

Ein Projekt von Hattinger KünstlerInnen und der Freien Schule Bochum

Konzipiert von Andrea Hausberg und Silke Reinshagen

Kunst nur für Sehende? Diese Ausstellung wagt das Experiment, Kunst fühlbar zu machen, mit anderen Sinnen als den Augen zu erleben. Kunst soll berühren, sensibilisieren für die Welt der Nicht-Sehenden. Dabei wird es um das Erfahren der Lebensspur gehen, die als ein roter Faden, in Anlehnung an den Ariadnefaden der griechischen Mythologie, den Weg durch die Ausstellung führen wird.

 

 
Sandmann, Giessler

"Bildgehege"

Ausstellung im Alten Rathaus mit den Künstlern Miriam Giessler und Hubert Sandmann vom 29. August 2008 bis 19. Oktober 2008 im Rahmen des Projektes "Behausungen-Zuhause?"

Titel: "Bildgehege"

 

In ihrer Ausstellung „Bildgehege“ geben die Künstler Miriam Giessler und Hubert Sandmann Einblicke in ihr fast 12 jähriges gemeinsames Werk. Sie zeigen Modelle, Entwürfe und Visionen von Projekten im öffentlichen Raum, darunter auch die für Hattingen im Rahmen des Projektes „Behausungen –Zuhause“.

Allen Projekten gemein ist deren starke Orts und Themenbezogenheit. Für jeden Ort wird ein jeweils neues, seiner Atmosphäre entnommenes „Bild “herangezüchtet und so darf man den Begriff des „Bildgeheges „nicht nur als Titel der Ausstellung verstehen, sondern vielmehr als eine Art „Logo“ oder „Label“. Hier ist weniger im Sinne einer Marketingstrategie zu verstehen, sondern eher als Synonym einer künstlerischen Position, die sich dem Wachstum und Gedeihen von Projekt-Ideen, von Bildern und Visionen verschreibt.

 

 


Fotografie: Friedhelm Overbeck Titel: "Max"


Anke Mellin Titel: "Kuhfladen"

Projekt Kunstlabor

"mein tier-dein tier"

Gruppenausstellung vom 20. Juni bis 16. August 2008
im Rahmen des Projektes „Kunstlabor“ im Alten Rathaus

Titel: "mein tier-dein tier"
Objekte, Installationen, Malerei, Fotografie

Teilnehmende Künstler/Innen:
Jürgen Siepermann, Karl-Rudi Hundefänger, Gabriele von Scheidt
Heinrich Wittkopf, Anke Mellin, Manja Dessel, Friedhelm Overbeck
Erika Koch, Hanna Lu Schmidhuber
Thema der Ausstellung:
Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist in der Geschichte der Menschheit tief verwurzelt.
Auf unterschiedlichste Art und Weise wird das besondere Verhältnis beider Spezies in allen Epochen der Kunst und Kulturgeschichte widergespiegelt.
Als Nutztier oder in freier Wildbahn lebend oder als Freund und Wegbegleiter, wird das Tier geliebt, gefürchtet, bewundert, geschätzt und auch verfolgt.
Der Mensch distanziert sich zunehmend vom Tier, was Ausdruck findet in Massentierhaltung, Tierversuchen und Ausrottung ganzer Arten.
Das „Kunstlabor“ des Kunstvereins wird zeigen welche Positionen die Teilnehmenden Künstler/Innen zu diesem Thema beziehen.
Die Ausstellung findet im Schaufenster (Passage Altes Rathaus) statt.

 

Manja Dessel Titel :"Der innere Schweinehund"

Heinrich Wittkopf Titel: "Mein Lieblingstier: Das Sparschwein"
 

Erika C. Koch Titel: "Evolution"

Hundefänger Titel: "Alle meine Hunde"
 

Hanna Lu- Schmidhuber Titel: "Frauchens Liebling"

Jürgen Sieperman Titel: "Vermögendes Haustier oder - soll das alles gewesen sein?"
 

Gabriele von Scheidt Titel: "Tote Fische"


Friedhelm Overbeck Titel: "das Huhn"
 

     
 


Dodi Yassine 16 Jahre


Moritz van Dinther 16 Jahre



Projekt Jugendkultur

2008
Ausstellung Objektkunst ! Kunstobjekte
9 -10 Jahrgang der Realschule Grünstraße

Kunstdidaktische Leitung: Julia Kreiss und Gabriele von Scheidt, Kunstpädagoginnen an der Realschule Grünstraße, und dem Künstler Friedhelm Overbeck, zuständig für Organisation und künstlerischer Begleitung im Kunstverein Hattingen.
Veranstaltungsort: Kunstverein Hattingen e.V.

Zum Ausstellungsinhalt:

Ein Kleiderbügel ist nicht nur ein Kleiderbügel, sondern.... kann sich in einen Elch verwandeln oder königliche Züge einer Kopfbedeckung annehmen. Aus einer Flasche steigen sonderbare Figuren der Modewelt heraus und Schuhe eröffnen neue himmlische Welten. Diese Verwandlungen sind Ergebnis gefundener Gebrauchsgegenstände des Alltags und der Konsumwelt. Plastische Eingriffe des Umformens, der Beschichtung der Oberflächen mit Farben oder auch anderen Materialien führten zu neuen Zusammenhängen und anderen Sichtweisen. Teilweise sind die Objekte in Bestandteilen und Beschaffenheiten noch erkennbar.

Julia Kreiss
Gabriele von Scheidt
Friedhelm Overbeck

   

2007

Titel: Du oder Ich mal ganz anders

Selbstinszenierung durch Portraitmalerei
Ausstellungsprojekt der 10 Jahrgangs als Beitrag zur Hattinger Jugendkulturwoche 07 im Alten Rathaus, Kunstverein Hattingen.

Kunstdidaktische Leitung Gabriele von Scheidt, Kunstpädagogin der Realschule Grünstr. in Hattingen und dem Künstler Friedhelm Overbeck. zuständig für Organisation und künstlerische Betreung im Kunstverein Hattingen.

 

 

2006

Würfelwettbewerb
Ausstellung im Kunstverein Hattingen


Gemeinschaftsprojekt der Realschule Grünstrasse in Hattingen mit der Stadtbücherei Hattingen und dem Kunstverein Hattingen

Kunstdidaktische Leitung Gabriele von Scheidt, Kunspädagogin der Realschule Grünstr. in Hattingen und dem Künstler Friedhelm Overbeck, zuständig für Beratung, Organisation und künstlerische Betreung im Kunstverein Hattingen.

 

 

 

     
 

Ta Thi Thanh Tam

Ausstellung "Lebensbilder" vom 20. April bis 29. Juni 2008
im alten Rathaus
Lackmalerei


Die 1960 in Hanoi, Vietnam geborene Künstlerin hat an der Art University Hanoi studiert. In traditioneller Lacktechnik malt sie das vietnamesische Landleben des Song Hong Deltas mit seinen vielfältigen Traditionen: Kinder, die auf Büffeln reiten, Feste, Musikgruppen, ein Rendevous im Mondschein. In ihrer reduzierten Bildsprache erzählt sie poesievolle Geschichten.

Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

(Vietnamesisches Sprichwort)

     
 

 

Ausstellung vom 26. Januar bis 11. April 2008
Titel: "ESPERANZA"
Eröffnung 26. Januar 2008, 19 Uhr


mit: Zhenia Couso Martell
Zhenia Couso Martell wurde 1978 in Havanna, Kuba geboren und studierte an der Academie Plasticas San Aleyandro in Havanna. Seit 2003 lebt und arbeitet sie in Deutschland. In ihrer Ausstellung präsentiert sie u.a. ihre neueste Videoarbeit, die im Rahmen ihres Stipendiums der Kunsstiftung NRW enstanden ist. Seit einigen Jahren thematisiert die Künstlerin in poetischen-dokumentarischer Form die Prostitution auf Kuba.

Einführung:
Dr. Stephan Mann, Museum Goch

 

 

    Archiv 2007
 


Barbara Hlali

Ausstellung vom 01.Dezember 2007 bis 19. Januar 2008
Titel: "Busayyah"
Ab 01. Dezember im Schaufenster "Altes Rathaus"
(
Kunstlabor)


mit: Barbara Hlali
1979 geboren als Barbara Schmidt
1999 - 2007 - Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster. Lebt und arbeitet in Deutschland.
Seit 2006 hat sie einen Lehrauftrag an der Universität Dortmund, Fachbereich Kunst: Trickfilm.


Kurztext zur künstlerischen Arbeit

In meiner Arbeit thematisiere ich existentielle Fragen des Mensch-Seins. Die Frage nach dem Wesen des menschlichen Lebens, nach grundsätzlichen Werten und Orientierungen beschäftigt mich ebenso wie politische und soziale Fragestellungen und Situationen.

In der Wahl der technischen Mittel bleibe ich bewusst reduziert. Neben meiner langjährigen zeichnerischen Annäherung an Themen des alltäglichen Lebens arbeite ich in den letzten Jahren im Medium des Trickfilms, das ich als Erweiterung der Zeichnung begreife.

Dabei geht es mir ganz klar nicht um eine technisch perfekte Animation, sondern vielmehr um den unmittelbaren Ausdruck gedanklich-assoziativer Bilder zu bestimmten Gegebenheiten. Der handgezeichnete Trickfilm gibt mir die Möglichkeit, eigene Gedanken darzustellen, ohne aus den Augen zu verlieren, dass nicht die Realität gezeigt wird, sondern innere Bilder als Umsetzung von Erfahrungen dieser Realität.

 

 

 

Stephan Marienfeld
Stephan Marienfeld

 

Ausstellung 13. Oktober bis 27. November 2007


mit: Stephan Marienfeld
Jahrgang 1966
Ausbildung zum Steinbildhauer in Wuppertal
Von 1990 bis 1999 Schüler und zuletzt Atelierleiter bei Prof. Anthony Cragg in Wuppertal
Seit 1995 freischaffend tätig, eigene Ausstellungen

Bei den Arbeiten von Stephan Marienfeld handelt es sich vorwiegend um Polyesterskulpturen mit einer hoch sensiblen, spiegelnden Oberfläche. Charakteristisch ist die Perfektion ihrer äußeren Erscheinung – und gerade die löst bei vielen Betrachtern den Wunsch aus, die glatt-glänzende Oberfläche zu berühren.

Bereits ein Fingerabdruck zerstört ihre Makellosigkeit. Mit seiner Formsprache erzeugt Stephan Marienfeld Dehnbarkeit, Oberflächenspannung und Verdrängung. Die Idee des in sich selbst verschlungenen Balls bei seiner Arbeit ‚Stretch’ ist ein Beispiel hierfür.

 

 














"Kunstlabor" Schaufenster Altes Rathaus

 

 

 

Kunstausstellung „mein garten - dein garten“
Ausstellung 01.09.2007 bis 12.10.2007
Technik der Arbeiten: Skulpturen, Objekte, Installationen

mit: Jürgen Siepermann, Anke Mellin, Erika C. Koch,
Gabriele von Scheidt, Heinrich Wittkopf, Irmgard Niederreiter, Friedhelm Overbeck, Rudi Hundefänger.

Im Rahmen des Projektes „Behausungen – Zuhause?“ ist ein neues Projekt mit dem Titel „Kunstlabor“ ins Leben gerufen worden. Ziel ist es, sich auf experimentelle und spielerische Art und Weise mit verschiedenen Themen im Stadtgebiet Hattingens und überregional, künstlerisch auseinander zusetzen.

Thema der Ausstellung: Vor dem Hintergrund eines dramatischen Klimawandels weltweit arbeiten KünstlerInnen im Stadtgebiet und aus der Region an der Schnittstelle zwischen kleinbürgerlicher Gartenidylle und globaler Umweltveränderung.

 
Jürgen Siepermann, Hattingen
Titel "Mein Schrebergarten-Ordnung muss sein"

Erika C. Koch, Hattingen
Titel: "Metamorphose"
 
Heinrich Wittkopf, Hattingen
Titel "Vogelzug"

Gabriele von Scheidt, Hattingen
Titel "Unbekannte Vegetation"
 
Anke Mellin , Neuenkirchen
Titel "Liegendes Schlangenäuglein"
Hundefänger
Hundefänger, Bochum
„Ohne Titel“
 
Friedhelm Overbeck, Hattingen
Titel "Baumarktwelten"


Irmgard Niederreiter, Essen
Titel "Nischenbrüter"
 

     
 

Kunstausstellung "Zeichen Setzen"
Eröffnung, Freitag den 7. September 2007, 19 Uhr
7. September - 7. Oktober 2007

Zeichnungen und Versgraphik
Zygmunt Januszewski (Warschau)
Im Rahmen der 17. Hattinger Literaturtage

Veranstalter: Kunstverein Hattingen und

 

     
 
Abb."Zwischen zwei Welten", 23 x 8 x 20

Ji-Hyun Bae
Ausstellung "Spieglein-Spieglein..."
Objekte, Installation, Bilder
11. Mai bis 10. August 2007



Streiflichter zum Werk von Ji-Hyun Bae/ Von Helga Meister

Betrachter reagieren jedoch vielfach sonderbar. Obwohl die Kleidungsstücke doch als solche einsichtig sind, personifizieren sie sie als kopflose Figuren, denen plötzlich eine gewisse Komik, ein lautloser Witz innewohnt. Als müsse sie dem gegensteuern, brachte sie folgende Erklärung in Umlauf: Sie sei auf die Kissen verfallen, weil sie die Gelegenheit hatte, ein Anatomie-Laboratorium an der Heinrich-Heine-Universität aufzusuchen. Sie sah die vielen leblosen Körper auf den Tischen und hatte das Gefühl, sie seien alle gleich, obwohl sie ehemals verschiedene Menschen waren.
Die suggestive Kraft der merkwürdigen Kissen-Wesen fasziniert, ob man nun um die persönlichen Erlebnisse weiß oder nicht. Die Arbeiten besitzen eine in sich ruhende, perfekte, minimale Form.
In zwei Skulpturen von 1995 gelingt es ihr, diese philosophische Situation eines Menschen zwischen drinnen und draußen, oben und unten, Welt und Ich, Ruhe und Bewegung, Selbst­findung und-Verlust zu artikulieren, ohne erzählerisch zu werden. Es handelt sich um "Ich jetzt" und "Ich nachher".
 

     

 

 




Claudia Lüke Ausstellung: Imago

Claudia Lüke, Gelsenkirchen
Bilder Objekte Installationen
26.Januar – 13. April 2007

Titel: Imago

Die Künstlerin Claudia Lüke, die in Gelsenkirchen lebt und arbeitet, präsentiert eine spannungsvolle Installation aus Objekten und Licht, die im Betrachter die Auseinandersetzung mit unterbewussten Vorstellungen verschiedener Frauenbilder provozieren sollen. Dabei spielt die Künstlerin bewusst mit den mehrschichtigen Bedeutungsebenen des Begriffs „Imago", der wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt „das Bild" bedeutet. Im Bereich der Biologie bezeichnet man das geschlechtsreife, erwachsene Insekt als „Imago". Ziel der Imago ist die Fortpflanzung.

In komplexen, geheimnisvollen Bildsequenzen vernetzt Claudia Lüke diese verschiedenen Bedeutungsebenen in ihrer Arbeit zu einem subtilen, assoziativen Beziehungsgeflecht: Imago, das weibliche Bild, das in der Vorstellung des Betrachters existiert, ist als Form in ihrer Arbeit nicht tatsächlich sichtbar. Die Form umschreibend, gleichen die Objekte geschlechtsreifen Insekten, die ihren Kokon, ihre Hüllen zurückgelassen haben (Kleidung, Wäsche). Diese füllt der Betrachter mit seinen eigenen Imaginationen und Vorstellungen. Die notwendige Magie dazu liefert der verdunkelte Raum, in dem die Objekte aus sich selbst heraus leuchtend, schweben.

Mit dieser Ausstellung setzt der Kunstverein Hattingen e.V. seine Reihe im Rahmen des Projektes„ Behausungen - zu Hause" fort, das im Kontext der Kulturhauptstadt 2010 im Stadtraum Hattingens realisiert werden soll. Die an diesem Projekt teilnehmenden Künstlerlnnen stellen sich und ihre Arbeit in der Galerie Altes Rathaus vor.

Kontakt: 02324/84021

 

   

Projekt Jugendkultur

Der Kunstverein Hattingen öffnet seine Galerie für Werke von Jugendlichen, um ihnen ein Forum der öffentlichen Auseinandersetzung zu bieten und damit die Breite der Begnung mit Kunst im gesellschaftlichen Dialog zu erweitern.

Kunstpädagogische Leitung
Gabriele von Scheidt, Hattingen

Ausstellung: " Du oder Ich mal ganz anders"
22.04.07 - 05.05.07

Malerei, Fotografie

Eine Ausstellung der 9. und 10. Jahrgangsstufe der Realschule Grünstraße im Rahmen der Hattinger Jugendkulturtage."Du oder Ich mal ganz anders", so lautet der Titel einer Ausstellung der 9. und 10. Jahrgangsstufe der Realschule Grünstraße, die sich zum Anlass der Hattinger Jugenkulturtge im alten Rarhaus präsentiert. Gezeigt wird auch ein Fotoprojekt der Hauptschule Hattingen, die sich auf ungewöhnliche Weise mit der Hattinger Innenstadt beschäftigt. Titel dieses Projektes: "Hattingen mit anderen Augen".

 

 

    Archiv 2006
     
 
Ausstellung "Luft und Liebe III groß und klein"

Annette Brandhorst, Dortmund
Objekte, Installation

Ausstellung 29.01. 2006

Titel.: Luft und Liebe III groß und klein
Papierarbeiten, Bilder, Kollagen

Die Künstlerin aus Dortmund arbeitet mit dem Raum zwischen den Dingen und den Menschen.
Sie benutzt dazu häufig Archaische Formen wie Leitern oder Häuser. Die Formen werden immer wieder neu kombiniert und variiert.
Teile finden sich wieder in Zeichnungen und Malerei, werden in immer neue Beziehungen gesetzt. Durch die verschiedenen Größenordnungen ist der Betrachter mal ein Teil ihrer Arbeit oder er steht ihr gegenüber.

 

 

 

     
 

Dong-Yeon- Kim, Korea
Objekte, Installation, Malerei
Ausstellung 19.05.06

Titel: "The Flying City"

Der Kunstverein Hattingen beginnt mit der Ausstellung „Flying City“ von Dong-Yeon- Kim am Freitag, im alten Rathaus seine geplante Ausstellungsreihe zum Thema „Behausungen-Zuhause?“

Als erstes sichtbares Zeichen steht hier die Ausstellung von Dong-Yeon-Kim: „Flying City“ Verortung und Behausung zeigt sich im Werk von Kim als isolierte, aus der Stadtwelt entnommene Zeichen unserer Kultur. Aus Pappelholz, Stoff, Farbe und Gießharz konstruierte er kleine Häuschen. durch überlappende Stofffetzen und durch Einschnitte in Dächer, Wände und Böden wirken diese Arbeiten zerlumpt und halb zerfallen. Er zeigt Häuser, die zu Rundlingsdörfern zusammengedrängt und durch ausladende Schlaufen aus weiß bemalten Pappelholz miteinander verbunden sind. Frei schwebend in den Raum installiert, wirkt die Gesamtformation wie eine Wolke und die Stadtanlage wird zum „Luftschloss“. Das körperlose Spannungsfeld gegenüber dem Boden gehört daher unmittelbar zum Werk.

Der 1960 in Seoul (Korea) geborene Künstler setzte sich innerhalb seiner Künstlerischen Ausbildung zweier vollkommen unterschiedlicher Kulturkreise aus. Es gelingt ihm mit Gegenständen des Alltags eine Schnittmenge zwischen Bauhaus und asiatischer Kultur zu veranschaulichen. Er lebt und arbeitet in Deutschland und Korera.

 

     
 
Gabriele von Scheidt Titel:" Tote Fliegen"

Friedhelm Overbeck, Gabriele von Scheidt, Hattingen
Fotografie, Installation, Collage
Ausstellung 09.09.2006

Ausstellung: "Öffnungszeiten - Verschlusszeiten"


Zur Ausstellung: Der Kunstverein Hattingen setzt mit der Austellung " Öffnungszeiten - Verschlusszeiten" von Gabriele von Scheidt und Friedhelm Overbeck seine Ausstellungsreihe zum Thema "Behausungen - Zuhause?" fort. Diese soll künstlerische Positionen zum sich wandelnden architektonischen und sozialen Stadtbild aufzeigen. Im Mittelpunkt der künstlerischen Gestaltung steht das seit 2003 stillgelegte Hallenbad an der Talstraße. Die Leere und Verlassenheit des Raumes werden von Gabriele von Scheidt fotografisch in ihrem skulpturalen und architektonischem Eigenleben erfasst und versuchen den Charakter des dokumentarischen zu verlassen. Parallel dazu wurden Archivaufnahmen der Bau- und Öffnungsphase des Hallenbades an der Talstraße auf Transparentpapier kopiert und durch Überlagerung von Aufnahmen der jetzigen Situation in eine surreale Bildwirklichkeit überführt.

Friedhelm Overbeck entnimmt willkürlich unterschiedlich strukturierte Raumausschnitte der noch vorhandenen Architektur des Hallenbades und installierte sie als fotografische Fragmente im Alten Rathaus. Sie wurden dort mit Texten aus dem Bereich Gesundheit, Wellness und Wasser konfrontiert.

 
Friedhelm Overbeck Titel: "Seifenschalen"



"the grass is green" 24. 06. 2006, Anlässlich der WM 2006 fand eine Kunstaktion mit Installationen, Objekten und Performances im Hattinger Landschaftspark Henrichshütte statt
     
    Archiv 2005
     
Dorrit Nebe, Köln ,"Hot Dogs", Ausstellung vom 23 Oktober 2005, Malerei. In ihrer neuen Werkgruppe Hot Dogs, die im Kunstverein Hattingen zum ersten Mal in Ausschnitten gezeigt wird, knüpft die in Köln lebende Malerin Dorrit Nebe ( geb. 1953 in Heidelberg) an ihre vorübergehend genannte Folge von Fotografien und Malereien an.
Joachim Kreiensiek „Urbanität und Abstraktion" ,22.05.2005, Malerei Geb.14.03.1961 in Bitburg/Eifel “ Seine künstlerische Arbeit setzt sich mit Abstraktion und Inhaltlichkeit und mit der gebrochene deutsche Identität auseinander.
"Strom Linie Form" ,12.08.05, Malerei, Objekt, Installation und Fotografie. Hattinger Künstler stellen aus. Themenbezogener Wettbewerb des Stadtmuseum Hattingen und des Kunstvereins Hattingen e.V.
     
    Archiv 2004
     
Andrea Kraft."Genetic Structures", 16.05.04, Plastik. Andrea Krafts Plastiken öffnen sich für Analogien zu Wachstumsstrukturen und - kräften. Tatsächlich wird die Form nicht gebaut, sondern keimt und wächst während des Arbeitsprozesses wie die Natur. Der thematisierte Evolutionsprozess und das künstlerische Schaffen entsprechen sich.
Inken Boje, Düsseldorf , Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Prof. Ulrich Rückriem, Prof. Tony Cragg. Meisterschülerin bei Prof. Christian Megert Ausstellung: „on oben herab“ Videoinstallation Austellungsdauer 26.09. – 21.11.2004
Regina Sell , Berlin. Freie Malerei / Freie Grafik an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Rudolf Schoofs. Lebt in Berlin. Regina Seil ist eine Künstlerin, die in ihrer Malerei die Farbe in ihren unterschiedlichen Bedeutungsebenen als Synonym für Emotionen, Atmosphären und Befindlichkeiten einsetzt.