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Projekt "Behausungen-Zuhause?"

Die Ausstellungskonzeption beinhaltet folgenden Grundgedanken:

Der demografische, wirtschaftliche und kulturelle Wandel hinterlässt im Ruhrgebiet Leerstand, Schrumpfung der Städte und das verschwinden öffentlicher Handlungsräume.

Internationale und regionale KünstlerInnen sollen diese Thematik aufgreifen und auf öffentliche Räume und Gebäude reagieren. Das Nebeneinander von mittelalterlichem Stadtbild, ehemaliger Industrieregion und Naherholungsgebiet, soll als Besonderheit Hattingens innerhalb der künstlerischen Auseinandersetzung mit berücksichtigt werden. Das Projekt will Hattingen mit bildender Kunst, die sich am Puls der Zeit bewegt, überregional bekannt machen

Zur Zeit kein Projekt

 

   

Projekt Kunstlabor

Das Projekt hat einen stark experimentellen Charakter und alle künstlerischen Disziplinen sind erlaubt.
KünstlerInnen aus der Region u. Überregional arbeiten zu den unterschiedlichsten Themen, die zeitnah an sozialen und urbanen Prozessen orientiert sind.
Die Projekt finden im Schaufenster (Passage Altes Rathaus) statt. Die Ausstellung "mein arten-dein garten" bildete hierzu 2007 die Auftaktveranstaltung mit KünstlerInnen aus der Region und überregional.

Zur Zeit kein Projekt

 

 


Eike Hofrath 9d Titel: "Zukunft"


Maike Mehring 9b Titel: "Farbenspiel"


Nele-Snay 9b Titel: "Turm"



Projekt Jugendkunstausstellung

" Absurde Gegenstände "

Ausstellungdauer vom 27.04.09 - 01.07.2009.
Die Ausstellung ist geöffnet von Mo. - Fr. 11.30 - 17.00 Uhr.

am Montag, den 27.04.09 um 11.30 Uhr findet in der Schülergalerie der Realschule Grünstraße in Hattingen die Eröffnung der Ausstellung " Absurde Gegenstände " statt.


Beteiligt sind :
Einzelne Klassen der 9. und 10. Jahrgangsstufe.
Organisation: Gabriele von Scheidt, Friedhelm Overbeck
Kunstpädagogische Betreuung:
Gabriele von Scheidt
Es ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Kunstverein Hattingen.

Die Ausstellung wird eröffnet von Walter Ollenik, Fachbereichsleiter für Weiterbildung und Kultur.

Konzeption:
Die Ausstellung "Absurde Gegenstände" der Jahrgangsstufe 9. und 10. der Realschule Grünstraße thematisiert innerhalb von drei unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen die subjektive Umdeutung von Alltagsgegenständen. Die unmittelbare Auseinandersetzung mit der Eigenart des Materials, dessen Verarbeitung und späterer Nutzung führte die Schülerinnen und Schüler zu ungewohnten Sichtweisen über Sinn und Widersinn von Gebrauchsobjekten.Die Fototagebücher der Klasse 9b stellen innerhalb ihres gesamten Werkkomplexes unterschiedliche  Aspekte des Alltags in den Vordergrund. Die Auswahl der mehrteiligen Fotoreihen eines jeden Schülers und Schülerin reichte von biografischen, freizeitorientierten oder vergänglichkeitsorientierten Aspekten. Jeder fotografierte Gegenstand läßt sich jedoch sich jedoch nur im Zusammenhang mit der Fotoreihe symbolisch deuten. Dadurch entsteht eine subjektive Erzählkunst, die auch vom Betrachter sehr unterschiedlich erlebt werden kann.Subjektivität, auch in der Entwicklung von benutzbaren Designobjekten, war ein Thema der Klasse 10a. Dabei wurden Gebrauchsgegenstände hinsichtlich ihrer Funktion ad absurdum geführt, ihrem eigentlichen Sinn entrückt.Ähnlich verhält es sich mit dem Bau von Türmen aus ungewohnten Materialien, womit sich eine gemischte Gruppe aus Schülerinnen und Schülern des 9. und 10. Jahrgangs beschäftigte. Hier kann ein Turm wackeln oder gar aus Nudeln gebaut werden. Der Schwerpunkt lag hier in der Sensibilisierung für das selbst ausgewählte Material, welches durch das Auftürmen das Problem der Statik zu überwinden hatte.Insgesamt kamen sehr unterschiedliche Ergebnisse zustande, die den Blick auf Gewohntes verstellen und zu neuen Fragen und Anregungen hinsichtlich unserer meist ästhetisch vorbestimmten Umwelt führen sollen.  

Viele Grüße   
Gabriele von Scheidt