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Gefunden & Notiert

Kokoschka, Kandinsky, Baumeister, Chagall

Hattingen/Ruhr. Die vhs bietet Ende April eine Fahrt zur Ausstellung "Der Sturm-Zentrum der Avantgarde" in Wuppertal an. Mit der Eröffnung der Galerie "Der Sturm" schlug Herwarth Walden 1912 eine neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. "Der Sturm" wurde das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien in Deutschland. Hier präsentierten sich die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts - mit dabei Kokoschka, Kandinsky, Macke, Mac, Delauny, Chagall, Schlemmer, Baumeister und Moholy-Nagy.

Das Von der Heydt-Museum erinnert nun - exakt 100 Jahre nach seiner Gründung - an die Geschichte des "Sturm" und präsentiert Meisterwerke aus den großen Museen der Welt wie dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris und der National Gallery in Washington. Am Donnerstag, 26. April findet die Ausstellungsreise von 13 bis 17.30 Uhr statt. Gemeinsame Hin- und Rückfahrt mit dem Bus 647; Treffpunkt Hattinger Busbahnhof um 13.10 Uhr. Die Teilnahme kostet 24 Euro, Fahrtkosten (4 Euro) werden direkt eingesammelt. Anmeldung bei der vhs unter (02324) 204 3512 oder online unter
www.vhs.hattingen.de .

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Günther Zins: (Titel steht noch nicht fest)

Ausstellung in der Künstlerzeche.

Dauer: 16.06. - 08.07.2012
Eröffnung ist am Samstag, 16. Juni 2012
Begrüßung: Jens Blome -Vorsitzender des Fördervereins-
Einführung: Sepp Hiekisch-Picard,
Geschäftsführer Westdeutscher Künstlerbund
Organisation: Peter Buchwald

Günther Zins, 1951 in Butzbach (Hessen) geboren, hat sich in den vergangenen rund 17 Jahren einen Namen als Vertreter der im erweiterten Sinn konkreten Plastik gemacht. Die Werke des in Kleve lebenden Künstlers haben Eingang in bedeutende öffentliche und private Sammlungen gefunden, und auch für den öffentlichen Raum hat Zins zahlreiche eindrucksvolle Skulpturen geschaffen.In seinen Skulpturen definiert Günther Zins den Raum durch die Linie. Sein bevorzugtes Material sind schlanke Edelstahlstäbe, die er mit höchster Präzision zu Winkeln, Rechtecken, Kuben, Kreisen etc. verschweißt. Bald auf dem Boden stehend, bald an der Wand hängend oder frei im Innen- oder Außenraum schwebend, signalisieren diese Objekte Stabilität und Ruhe und andererseits Leichtigkeit und Schwerelosigkeit. Dreidimensionalen Zeichnungen gleich grenzen sie Volumina aus und beschreiben komplexe Phänomene von Öffnung und Durchdringung. Die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Ort, etwa mit einer natürlichen Umgebung oder einer vorgegebenen Architektur, ist dabei von besonderer Bedeutung. Außerdem hat Günther Zins experimentelle Formen der Fotografie entwickelt, die das Konzept seiner linearen Raumkörper, seines Arbeitens mit realem und scheinbarem Raum ins Medium der Fotografie umsetzt. Seien es die Fotoreihen geworfener Plastiken aus Aluminiumrohren mit einer Motorkamera dokumentiert, seien es die langen Belichtungen von ihm bewegter Plastiken vor einer Ziegelwand, bei denen der agierende Künstler fast verschwindet oder seien es die Körperdurchdringungsfotos auf denen der Künstler von absurden Piercings durchdrungen ist, immer existieren diese Arbeiten nur durch die Fotografie und sie existieren nur als Fotografie.